Freitag, 9. November 2012

Harley Davidson Ladies Night bei Bernie's

Ich habe mich von Karin "breitschlagen" lassen und bin mit ihr zur Ladies Night bei Bernie's Harley Davidson in Wetzlar gegangen. Ehrlich gesagt, hatte ich dort erhöhten "Schicksen-Alarm" erwartet, wurde aber angenehm enttäuscht. Es war ein unterhaltsamer Abend, und bei der Tombola hab' ich dann auch noch mächtig abgeräumt :-)

Im Hof hatte Bernie eine Sporty auf dem Prüfstand aufgebaut. Hier war dann Fotoshooting angesagt. Jede musste sich auf die Maschine setzen, mal ordentlich am Hahn drehen und zahnpastareklametauglich in die Kamera lächeln. Das Ergebnis ist ein Foto eines mittelhessischen Honigkuchenpferdes, welches ich mir ab 01.01.2013 in den Kühlschrank hängen werde :-(

Breites Grinsen und breite Hüften

Ich fühle mich außerdem in meiner Erfahrung bestätigt, dass eine Sporty - nach wie vor - einfach nix für mich ist. Ich brauche VOLUMEN ....

Wenn schon Harley, dann eher eine von denen hier:

Soll ich die nehmen?

Oder lieber die hier?
Preislich schmerzt es beim Kauf einer Harley nicht mehr so wie früher. Dies liegt sicher nicht an den gesunkenen Preisen bei HD, sondern vielmehr an der Preisanpassung der japanischen Konkurrenz! Aber ich glaube, da muss ich noch mal ein paar Nächte drüber schlafen. Ich liebe meine Dragstar!!!






Freitag, 2. November 2012

Stammtisch mit den Ebersgönser Bikern

Im Dorfkrug ... ist doch klar!


Sonntag, 21. Oktober 2012

Westerwaldtour mit den Kirdorfern

Heute haben wir die letzten Sonnenstrahlen genutzt, um mit den Kirdorfer Kolping-Bikern auszufahren. Es kamen viele ...
eins, zwei, drei, vier, viele ...

Ziel war Breitscheid Flugplatz, wo wir eine gemütliche Kaffeepause einlegten.

Flugplatz Breitscheid

Wir konnten den Segel- und Motorfliegern, aber auch den Fallschirmspringern zusehen. Das war schon sehr beeindruckend.

Vom Himmel hoch, da komm' ich her :-)

Die kleine, feine Nachmittagstour über kurvenreiche Nebenstraßen war 200 km lang, und das bei bestem Herbstwetter und beinahe sommerlichen Temperaturen.

Ein Nachmittag im Goldenen Oktober wie aus dem Bilderbuch.



Freitag, 19. Oktober 2012

Stammtisch mit den Ebersgönsern

Horex Regina


Bevor es zum Stammtisch ging, haben wir erstmal Siggis Oldtimer besichtigt. Das war klasse. Wir waren begeistert.

Anschließend ging es in die Tenne / Wildhof zum Abendessen und Benzingespräche führen. War ein netter Abend.Und es ist so fein, dass wir einen kurzen Heimweg haben :-)




Mittwoch, 3. Oktober 2012

K-Stammtisch Oktober

Input folgt noch

Grillen mit den Ebersgönser Bikern

Input folgt noch

Sonntag, 30. September 2012

Tour zum Hoherodskopf

Input folgt noch

Samstag, 29. September 2012

Kultveranstaltung: Die zehn Stunden von „LeMö“

Die zehn Stunden von „LeMö“ sind Kult für alle schwach Motorisierten.

Quelle und vollständiger Artikel:
http://www.fr-online.de/bad-homburg/haertetest-fuer-mofas,1472864,19926274,view,asFirstTeaser.html

Der Mut der Verzweiflung treibt sie an. Sieben Stunden sind bereits absolviert, die gesamte von allen gefahrene Rundenzahl liegt jetzt bei 6767. Das „Steel Team“ aus Oberursel macht Meter gut, die Männer von „Alles Plaketti“ haben ihre Ideallinie gefunden. Noch drei Stunden bis zum Abwinken des legendären Mofa-Geschicklichkeitsrennens „Le Mö“. Die Luft ist gesättigt vom süßlichen Geruch des Motorenöls, unablässig knattern die Maschinen über den präparierten Rundkurs.

Das nur 500 Einwohner zählende und zur Gemeinde Grävenwiesbach gehörende Mönstadt bietet alljährlich eine der größten Attraktionen im Hochtaunusgebiet. „Le Mö“ ist am Samstag bei strahlendem Sonnenschein zum 12. Mal rund um den Fußballplatz ausgetragen worden, veranstaltet von Freiwilliger Feuerwehr und Sportverein.

"Alles Plaketti" schlägt "Tussis on Tour"

Quelle und vollständiger Artikel:
http://www.fr-online.de/rhein-main/le-moe--alles-plaketti--schlaegt--tussis-on-tour-,1472796,19916566.html

Am Ende siegt „Alles Plaketti“ aus Neu-Anspach vor der Usinger „Caravan Oase“. Und der Butzbacher „Eselsclub“ bekommt für seine vielen Reparaturunterbrechungen den Schrott-Pokal.






Sonntag, 16. September 2012

Taunustour zum Hessenpark und nach Runkel

Taunustour zum Hessenpark und nach Runkel ... 200 km am Nachmittag - schee war's.

Freilichtmuseum Hessenpark

Domizil der Taunus-Zeitung

eebe, läggern Kees gibds hej

die Lahn ... so schön

Runkel, die Burg



Sonntag, 9. September 2012

Ausflug ins Gladenbacher Land


Mittagspause an der Aartalsperre
Mittagspause an der Aartalsperre in Bischoffen ...

Aartalsperre
Bischoffen

... und Nachmittags Kaffee und leckerer Kuchen "inne Waltraud" ...

Café Waltraud ...
... in Emmershausen

Donnerstag, 6. September 2012

Horex-Treffen in Burgholzhausen


Kolpingbiker-Stammtisch am 5. September

150 Jahre Taunus-Dom

Anlässlich des Jubiläums "150 Jahre Taunus-Dom" erschien vor kurzem der Bischof höchstpersönlich. Feierlich wurde er von einer Gruppe Kolpingbiker von Riedelbach nach Kirdorf eskortiert.

Eskorte für den Weihbischof

Als Dankeschön fand der Stammtisch daher nicht Bürgerhaus Kirdorf statt, sondern wir trafen uns zum Grillen im Hof des Kirdorfer Heimatmuseums.

Gesellige Runde
 
Außer der üblichen Ansprache unseres "Präsidenten" ...
gab es natürlich leckere Würstchen   ...
... und ebenso leckere Salate.
Außerdem bestand die Möglichkeit, das Heimatmuseum unter sachkundiger Führung zu besichtigen. Alles in allem war es wieder einmal ein gelungener Stammtisch mit lauter netten Menschen, die außer gerne zusammen feiern ansonsten auch gerne zusammen Motorrad fahren.

Donnerstag, 30. August 2012

Vom Elsass wieder nach Hause

Heute müssen wir leider den Heimweg antreten. Gerne wären wir noch über Schoenenbourg/Wissembourg gefahren und hätten uns das Museum der Ligne Maginot angeschaut. Das öffnet allerdings erst nachmittags und hätte somit unseren Zeitplan umgeworfen.

Wir heben uns den Besuch für das nächste Mal auf. Dieses Zeitzeugnis ist zu wichtig, um schnell mal so durchzurauschen.

Abschied vom Elsass ...
Bei Bad Bergzabern, Silz, Johanniskreuz beginnt unsere ungeplante Odyssee. Das ist mal eben so eine ganze Bundestraße von A nach Z gesperrt. Wir irren hin und her, es gibt keine Abfahrt und wenn, dann führt sie wieder in eine Sperrung oder in einen Stau. Irgendwann biegt Georg rechts ab in Richtung Wald. Jimmy und ich bleiben stehen und erwarten ihn jeden Moment zurück. Er kommt aber nicht, also fahren wir hinterher. Georgs Navi zeigt an, dass durch den Wald eine asphaltierte Straße führt. Den Trick kenne ich, das hatten wir kürzlich erst in der Rhön und mussten dann umkehren. Aber wir fügen uns dem Pfadfinder. Gefühlte 10 km fahren wir durch den Wald, immer tiefer hinein, um die Ecke, über bucklige Piste ... und tatsächlich gelangen wir irgendwann wieder auf eine Bundesstraße. Ab jetzt können wir frei fahren.

Wir sind jetzt in Ilbesheim und stehen vor dem Deutschen Weintor. Zeit für die Mittagspause.

Deutsches Weintor in Ilbesheim

Nach dieser Irrfahrt haben wir uns eine ordentliche Mahlzeit verdient. Wir gönnen uns einen Flammkuchen und denken wehmütig ans Elsass zurück.

Lecker Flammkuchen
Bei Bingen setzen wir mit der Fähre über den Rhein. Die Fahrt dauert keine 5 Minuten. Auf  der anderen Rheinseite entlang arbeiten wir uns voran Richtung Autobahn. Die letzten Meter wollen wir dann doch etwas zügiger vorankommen.

Fähre bei Bingen
 Allerdings ist gerade Rush-Hour. Auf der A66 rollt noch alles, aber am Nordwestkreuz zur A5 Richtung Norden steht der Verkehr. So fahren wir doch über Frankfurt, am Ginnheimer Spargel vorbei und machen einen letzten Halt im Mertonviertel. Hier verabschieden wir uns von Jimmy und fahren weiter hinten durch die Beinschere ins linke Knie nach Ober-Eschbach, Ober-Erlenbach, Burgholzhausen, Rodheim, Nieder-Rosbach ... bis nach Ebersgöns.

10 tolle Motorradurlaubstage und fast 3.200 km liegen hinter uns. Es war ein fantastischer Urlaub, den wir noch lange in guter Erinnerung behalten werden.

3.146 km in 10 Tagen








Mittwoch, 29. August 2012

Vom Schwarzwald ins Elsass

Der vorletzte Tag unseres Urlaubs bricht an. Wir verlassen den Schwarzwald und fahren Richtung Elsass. Zum letzten Mal fahren wir über den Belchen und genießen noch einmal den herrlichen Ausblick.

Der Himmel so blau ...

Über Müllheim fahren wir nach Ensisheim und steigen hier ein in die Welt der Ballons. Rue du Ballon, Route des Crêtes ...

Le Grand Ballon - 1.325 m

Diese schön geschwungenen Kurven sind wie gemacht für unsere Eisenhaufen. Noch dazu ist wenig los, der Wettergold ist uns uneingeschränkt hold. Wir sind begeistert.

Am Grand Ballon machen wir unsere Mittagspause. Inmitten der schönen Natur und den tollen Straßen schlängelt sich ein grüner Lindwurm entlang: eine Sommerrodelbahn!

Sommerrodelbahn
Wir fahren weiter nach Le Markstein, Col de la Schlucht. Ich habe leider keine Ahnung mehr, welcher See das ist.
In Richtung Le Markstein
Wo war das bloß? Lac de Ballon oder Lac de la Lauch???
Eisenhaufen vor idyllischer Natur

Dann passieren wir den Col de Fouchy. Ich hab's erst im zweiten Anlauf bemerkt, was mit dem Schild los ist und musste mächtig schmunzeln: "Col du Fouchyyama - altitude 3.608 m" ... hahaha.


Kreativer Spaßvogel war am Werk :-)

Sainte-Marie-aux-Mines ... der Name des Städtchens klingt verheißungsvoll, dabei ist es ein trostloses verlassenes Nest. Le Hohwald, Molsheim und dann sind wir in Mutzig.


Mutzig

Wie immer übernachten wir im "L'Ours de Mutzig". Das Hotel liegt - leider verkehrsgünstig - im Stadtzentrum, nachts kehrt aber Ruhe vor der Tür ein. Die Zimmer sind prima, es gibt eine abgeschlossene Garage für die Motorräder, einen kleinen Pool für uns. Was für ein Genuss, sich nach einer langen Fahrt äußerlich im Pool und innerlich mit einer "pression grande" abzukühlen.



L'Ours de Mutzig

Elsass ist Synonym für vorzügliches Essen. Des einen Freud, des andern Leid oder Georg graust's vor Sauerkraut. Und für mich gilt - frei nach Loriot: "Ein Leben ohne Sauerkraut ist möglich, aber sinnlos."

Elsässisches Nationalgericht

So ist es nicht verwunderlich, dass Georg sich für ein 5-Gang-Menü ohne Sauerkraut entschieden hat. Beim Rotwein sind wir uns dann wieder einig!




Montag, 27. August 2012

Von der Schweiz in den Südschwarzwald (Belchen)

Am Sonntagvormittag machen wir uns auf den Weg von der Schweiz in den Schwarzwald. Wir sind dort mit unserem Kolpingbikerfreund Jimmy verabredet, der dort Urlaub macht.

Unsere Fahrt geht quer durch die Schweiz, vom Osten in den Nordwesten. Das Wetter ist immer noch fantastisch, die Straßen relativ frei.

Walensee
Wir kommen am schönen Walensee und am Zürichsee vorbei, umfahren Zürich südwestlich und überqueren bei Bad Säckingen die Grenze.

Die Fahrt geht weiter bis nach Schönau. Von dort ist es nur noch ein Katzensprung bis Aitern-Multen im Gebiet Belchen im südlichen Schwarzwald.

Aitern-Multen

Bis Mittwoch bleiben wir nun hier und unternehmen ein paar Touren. Der Gasthof ist ganz nett, aber nicht wirklich kundenfreundlich. Man spürt die "bad vibes", die Gastleute sind sich untereinander nicht grün, schauen meist griesgrämig drein und sind wenig flexibel.

Beispielsweise gibt es Abendessen nur zwischen 18 und 19 Uhr, aber wenn wir um 19 Uhr kommen, ist es schon noch recht. Als wir so gemütlich nach dem Essen im Esszimmer sitzenbleiben, um das eine oder andere Weinchen trinken zu wollen, werden wir in den Kneipenraum "hinauskomplimentiert". Das Esszimmer muss schließlich für das Frühstück eingedeckt werden. So sitzen wir, es ist kurz nach 22 Uhr, und geben eine weitere Getränkebestellung auf, was uns einen missmutigen Blick der Wirtin sowie einen demonstrativen Blick auf die Uhr einbringt. Okay, wir haben verstanden ... nur noch dieser eine Absacker.

Am Montag, das ist der Tag, an dem die Friseure frei haben, besuchen wir Sandra in Freiburg. Wir fahren eine kleine Runde über Schauinsland ...

Schauinsland

Gegen halb 12 sind wir bei Sandra. Wir ziehen uns um und gehen mit ihr in die Stadt zum Frühstücken bzw. Mittagessen. Wir sitzen wieder im Brasil, wo wir kürzlich die leckeren Cocktails getrunken haben. Nein, wir nehmen jetzt keinen Alkohol zu uns!

Freiburg
Jimmy muss zum Reifen wechseln fahren. Er kommt später nach. Wir verbringen einen faulen Tag in Freiburg. Eigentlich ist es auch viel zu warm zum Fahren. Gegen halb 5 brechen wir aber doch auf und fahren noch eine nette kurze (141 km) "Feierabendrunde" über Titisee, Schluchsee und Todtmoos zurück nach Aitern.

Dienstag: Wir haben eine ziemlich lange Tour geplant - 365 km.

Schönau, Badenweiler, an Freiburg vorbei nach Zell am Harmersbach. Hier legen wir eine kurze Pause in der Eisdiele ein.
Eisdiele in Zell am Harmersbach

Weiter geht es über Bad Peterstal, Zwieselberg, Loßburg, Oberndorf, Tuttlingen. Am Renchtalblick halten wir kurz auf einem Parkplatz und können schauen, was die einheimischen Fahrer von Holzlastern fahrtechnisch so drauf haben.

Parkplatz am Renchtalblick

 Hier ein Paradebeispiel, wie man die Kehre vorbildlich mit solch einem Monstrum meistern kann.

So geht das!

Anschließend geht's weiter zum Großen Feldberg. Das Wetter war trübe, es war auch etwas frisch.Der große Regen blieb aber aus.

Großer Felberg im Schwarzwald

Über Todtnau ging's wieder zurück nach Aitern-Multen. Wir schaffen es gerade noch so rechtzeitig zum Abendessen ;-)

Die glorreichen  Drei




Samstag, 25. August 2012

Royal Star-Treffen in der Schweiz



Dieses Jahr fand das Royal Star-Treffen wieder einmal bei Plinio und Astrid in Müstair statt. Plinio ist der Präsident der Schweizer. Wir mögen dieses Treffen und ziehen es dem deutschen Treffen vor, ist es doch überschaubarer an Teilnehmern und familiärer. Die Sprache ist für mich anfangs gewöhnungsbedürftig. Aber nach kurzer Zeit habe ich mich eingehört und verstehe wenigstens, was gesprochen wird. Beim Sprechen bleibe ich mir allerdings selber treu.

Hotel Münsterhof in Müstair
Die Ausfahrt war spannend, ging sie doch mit ca. 25 Töffs über das Stilfser Joch. Berühmt für seine 48 Kehren, ist es jedoch etwas langweilig zum Fahren. Kehren schön und gut, aber haste eine gesehen, haste alle gesehen.

Stilfser Joch - 2.760 m
Spannend hingegen sind die Begegnungen mit Reisebussen, ungeschickten Autofahren und waghalsigen Radfahrern ... Dennoch, wenn so viele Eisenhaufen hintereinander den Berg erklimmen, dann ist das schon ein echter Hingucker!

Meiner Drag Star ging in der Höhe die Puste aus. Sie lief nur noch stockend, was mich zu einem "Nothalt" veranlasste, weil in der Kehre im 1. Gang beim Gas geben nix mehr kam. Ich hielt an, bevor sie ausging und umzufallen drohte. Auch Georgs Royal Star röchelte so vor sich hin. Ein Thema für den Schrauber zu Hause.

Blick auf die Ortler-Gruppe

Das Stilfser Joch geht auf der anderen Seite über in den Umbrail-Pass. Hier liegt die Herausforderung in einem ca. x km langen Schotterstück mit Kehren. Mit normalen Motorrädern mit schmalen Reifen und kurzem Radstand kein Problem, man stellt sich auf die Fußrasten und balanciert sich so aus. Bei unseren Dickschiffen sieht das anders aus. Breite Reifen, langer Radstand, tiefer Schwerpunkt, Trittbretter. Man kann gar nicht aufstehen ohne am Lenker zu klammern. Man bewältigt jede Strecke im Sitzen.

Vor 7 Jahren beim RS-Treffen mussten wir unvorhergesehen (wg. Wetterumschwung) im Dunkeln bei Regen den Umbrail runterfahren. Ich weiß noch genau, wie ich Blut und Wasser geschwitzt und gleichzeitig gebibbert habe, dass ich heil unten ankomme. Heute - und viele tausend Kilometer Fahrerfahrung weiter - ist der Umbrail längst kein Aufreger mehr ;-)

Wir fuhren weiter nach Samnaun. Natürlich die alte Straße, was sonst. Mannomann, was für eine Buckelpiste und dennoch so viel Verkehr. Klaro, wir befinden uns in der zollfreien Zone. Schrecklich fand ich die alten "naturbelassenen" Tunnel, stockduster, von oben tropft es nass. Sie sind so eng, dass zwei Fahrzeuge gleichzeitig nicht durchpassen. Man muss sich also abstimmen mit dem Gegenverkehr, den man aber nicht sieht.

Schmuggler Alm in Samnaun
Unsere Mittagspause fand auf der Schmuggler Alm statt. Anschließend haben einige noch zollfrei eingekauft und selbstverständlich getankt. So preiswert war es schon lange nicht mehr.

zollfrei tanken in Samnaun
Abends wurde dann im Münsterhof  gefeiert. Plinios Sohn, Linus, der Koch im Familienbetrieb, hatte für uns ein leckeres Essen zubereitet. Der schiere Wahnsinn war das Dessertbuffet. Leider habe ich davon kein Foto gemacht. Es gab alle Arten von Kuchen, Trüffelpralinen, Baiser, Eis, Mousse au Chocolat usw. usw. Alles selbst hergestellt, wer kann so zaubern???

Es galt wieder, eine Schätzfrage zu beantworten. Wieviele Bohnen befinden sich im Glas? Georg (zu viel) und ich (zu wenig) lagen völlig daneben.

Jean-Jacques und die Schätzbohnen

Zum Royal Star Fahrer des Jahres wurde Egon ernannt.

Den musikalischen Rahmen lieferte eine einheimische Gruppe, die Bündner Musik spielte. Sehr schön zwar, aber für mich und mein Hörproblem war es dadurch schwer, noch etwas von der Unterhaltung mitzukriegen. Auch die besten Hörgeräte müssen irgendwann kapitulieren ;-)

Original Bündner Musik

Es war ein gelungenes, gut organisiertes Treffen, auch das Wetter hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Am Sonntag hieß es Abschied nehmen. Wir machten uns auf den Weg in den Schwarzwald, um dort unseren Kolpingbiker-Freund Jimmy zu treffen.