Sonntag, 6. Juni 2010

Kolping-Biker-Treffen 04. - 06.06.2010 - Köln

KBT Köln



Kolping-Biker-Treffen vom 04. -06. Juni 2010 in Köln-Brück
150 Motorräder ...

Details in Kürze

Donnerstag, 3. Juni 2010

K-Stammtisch 02.06.2010

Kolping-Biker-Stammtisch am 2. Juni im "Grünen Baum" ...

Letzte Infos zur Tour. Am Freitag geht's los ....

Samstag, 8. Mai 2010

Biker-Hochzeit

Biker-Hochzeit

Der Mai war so ziemlich verregnet. Es gab nur wenige Tage, an denen sich die Sonne durchsetzen konnte und ein Hauch von Frühling in der Luft lag.

So ein Tag war Samstag, der 8. Mai 2010 ... Traumhafter konnte es kaum sein für eine Biker-Hochzeit, wie wir sie miterlebt haben.

Dem glücklichen Brautpaar Gabi und Winni für die Zukunft alles Gute!!!

Sonntag, 25. April 2010

Sonntag, 18. April 2010

Braunfels - Runkel - Aartalsperre - Gladenbach

18. April Braunfels-Runkel-Aartalsperre-Gladenbach

Heute ca. 220 km gefahren ... Abfahrt 12:00 Uhr - Rückkehr ca. 19:45 Uhr

Ober-Mörlen, Usingen, Wilhelmsdorf, Heinzenberg nach Neukirchen (Braunfels) in den Biker-Stable von Klaus & Birgit. Kalle & Carmen getroffen, die mit ein paar Leuten eine kleine Taunus-Tour machten.

Wir waren verabredet mit Rainer & Andrea, um nach einer gemütlichen Kaffeepause noch ein Ründchen zu fahren. Spontan kam auch Vanessa (im Auto) mit den Kids Mattis und Lotta dazu. Es war quasi ein Familiennachmittag der besonderen Art, der großen Spaß gemacht hat :-)

Wir saßen alle draußen auf der Terrasse. Es wehte ein laues Lüftchen, gab Kaffee und Kuchen mit viel Sahne bzw. Deftiges ... z.B. "Pferdeäppel" oder "Bürger" (keine Spieß-), die so groß waren, dass man fast eine Maulsperre bekam.

Es bot sich die Gelegenheit, mal die Übernachtungsmöglichkeiten im Stable anzuschauen. Das war ganz spannend. Unterm Dach des Stalls, im linken Teil, war der Schlafplatz für die "Knechte", im rechten für die "Mägde". Nicht zu übersehen war ein großes Schild mit der Aufforderung "Geräusche aller Art" zu vermeiden, da es keine Türen an den Schlafgemächern gibt.

Nach der Sättigungs- und Ruhephase machten wir uns auf den Weg: Vanessa und die Kids in Richtung Spielplatz, wir Motorradfahrer in Richtung Eisdiele in Runkel. In Runkel angekommen, mussten wir feststellen, dass die Schlange an der Eisdiele eine Wartezeit von ca. 1 Std. mit sich gebracht hätte. So viel Geduld wäre doch zu viel der selbigen gewesen. So entschlossen wir uns, nach kurzer Verschnaufpause, weiter Richtung Aartalsperre zu fahren.

Aber auch hier steppte der Bär. Wie oft an solchen Plätzen, dreht sich auch hier alles um's "Sehen und gesehen werden". Nicht unsere Baustelle, unser Ziel war nun die Eisdiele in Gladenbach. Hier konnten wir relativ entspannt und ohne lange Wartezeiten ein leckeres Eis genießen. Obwohl: "Sehen und gesehen werden" spielt auch hier eine größere Rolle, wie man an den diversen prolligen Zeitgenossen, die auf der Straße in ihren aufgemotzten Prolschlitten oder zweirädrigen Eierfeilen vorbeirauschten, unschwer übersehen bzw. überhören konnte. Gibt ja schon merkwürdige Artgenossen unter uns Menschen.

So gegen 7 verabschiedeten wir uns. Für Andrea war's nur noch ein kurzer Weg bis nach Hause. Wir hatten noch ein paar Meter vor uns, die aber relativ schnell erledigt waren.

Es war ein schöner Motorrad-Tag, dem hoffentlich noch viele dieser Art in dieser Saison folgen werden.

Samstag, 10. April 2010

1. Ausfahrt 2010


Nachdem meine Hübschen also frisch getüvt waren, ging es auf zur ersten Ausfahrt in diesem Jahr. Die kleine GSX muss noch ein wenig warten. Mit der Großen ging's auf kleine Tour. Seit 6 Monaten waren wir nicht mehr auf der Piste. Das war ja noch nie da. Ungeputzt - noch mit dem Urlaubsdreck vom Herbst - fuhren wir also los.

Nachdem wir uns morgens bei der TÜV-Fahrt in der Goretex-Klamotte kaputt schwitzten, zogen wir für die Ausfahrt die Lederkombi an. Vorsorglich mit langer Unterhose und einen dicken Pulli im Gepäck.

Anfangs war es noch ganz schön warm. Aber schon auf dem Weg zum Blitzbesuch bei Tina & Turbo wurde es ein wenig frischer. Als wir dort nach der Kaffeepause aufbrachen, zog ich vorsorglich schon mal den dicken Pulli drüber und wechselte von den dünnen zu den dicken Handschuhen.

Unser Ziel war der Hoherodskopf. Ein Besuch bei Doro & Jo ... immer wieder schön. Unterwegs sanken die Temperaturen weiter. Zu guter Letzt hatten wir 7°C bei eisigem Wind ... also gefühlte 0 Grad. Brrrr. Auf dem Heimweg war es mir derart kalt, dass sämtliche Finger abstarben. Ich hielt die Griffe nur noch zwischen Daumen und Zeigefinger. Unten im Tal (Mücke) musste ich anhalten und erstmal auftauen. Hatte ganz vergessen, was das für fiese Schmerzen sind, wenn das Blut zurück in die Finger strömt ... Hallali :-(

Trotzdem: Es hat so gut getan, nach dieser langen Winterpause endlich wieder unterwegs zu sein. Es war auch so, als ob es keine Pause gegeben hätte. Es lief wie geschmiert. Ein beruhigendes Gefühl!

TÜV NEU für die Große und die Kleine

Die Große war im März fällig ... das hat knapp hingehauen ...
Der Prüfer war sehr nett (kein Kommentar bez. Blinkerschirmchen etc.) und bemerkte anerkennend "da sieht man, dass die viel gefahren wird".


Die Kleine war mehr als überfällig ... seit Oktober 2009 ... Aber es war ja ein verdammt langer, harter Winter. Kein Wetter, um das alte Mädchen übern TÜV zu bringen. Der Prüfer (ein anderer als bei der Großen) machte eine Probefahrt und schien gar nicht mehr wiederkommen zu wollen ... :-) Ich glaube, ihm hat mein Beinahe-Oldtimer gut gefallen. Bonnie hat ohne Beanstandungen neuen TÜV bekommen. 25 Jahre ist sie nun und fährt und fährt und fährt ...

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Kolping-Biker Stammtisch Oktober 2009

KB-Stammtisch Oktober


Zum letzten Mal in der Krone bei Hans und Moni - irgendwie kann ich das noch gar nicht glauben - 7. Oktober - fast alle waren da ...

Samstag, 26. September 2009

Kaffeefahrt am 26. September

Kaffeefahrt 26. September



Kaffeefahrt mit Carmen & Kalle zum Café Waltraud - kreuz und quer durch den Taunus ... rd. 160 km bei wundervollem Herbstwetter. Sonnenschein, laues Lüftchen, keine Fliegen im Gesicht ... wenig los unterwegs.

Montag, 7. September 2009

6. September: Kalle-Tour

Kalle-Tour 6. September


Start: 10:00 Uhr
Ende: 19:45 Uhr
300 km

Schee war's :-))))))))))))

Samstag, 29. August 2009

28. August: Heimreise

28. August


Abfahrt: 10:00 Uhr
Ankunft: 17:00 Uhr
275 km

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Bevor wir heimfahren, wollen wir nochmal nach Frankreich zurück, um uns in Schoenenburg die LIGNA MAGINOT anzuschauen. Wir lassen unser Gepäck im Germanshof und brechen auf.

Leider haben wir im Prospekt überlesen, dass erst ab 14:00 Uhr geöffnet ist. So stehen wir vor verschlossenen Türen und können nur ein wenig von außen Eindrücke sammeln. Drinnen muss es ganz spannend sein, denn es ist alles original wie zu Kriegszeiten belassen. Verstärkt wird das Ganze noch durch Einspielen von Geräuschen usw.

Also wieder zurück nach Bobenthal. Unterwegs machen wir den Abstecher nach CLIMBACH. Ja, Climbach ist überall - sogar in Frankreich.

Die Heimreise geht über die Pfalz bis Alzey, ab dann schwingen wir uns auf die Autobahn. An diesem Tag ist es sehr stürmisch, was das Motorradfahren nicht sehr behaglich macht.

Insgesamt sind wir im Urlaub 2.652 km gefahren. Und das ganz OHNE Regen. Bisher sind wir in jedem Urlaub nass geworden.

Mal abgesehen von dem Kardanproblem war es ein wunderschöner, erholsamer Urlaub!

27. August: Altensteig/Berneck - St. Germanshof/Bobenthal

27. August



Abfahrt: 10:15 Uhr
Ankunft: 17:15 Uhr
220 km

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Wieder Bullenhitze, 34 Grad. Beim Fahren geht es ja, aber sobald wir an einer Ampel stehenbleiben müssen, fühle ich mich wie im Schnellkochtopf!

Tanken in Iselshausen/Nagold. Dort startet Georg eine Telefonsession mit den heimischen Werkstätten. Wer hat Zeit, die Royal Star zu reparieren??? Erst im 4. Anlauf klappt es. Die anderen sind alle ausgebucht.

Mittagessen in Enzklösterle. Ich esse Saure Nieren mit Bratkartoffeln, hmmmmm.

Stopp am Schwarzenbach-Stausee.

Schöne Schwarzwaldkurven, leider wurden wir manchmal ausgebremst durch LKW, Streckenkontrollfahrzeuge oder andere Schnarchbären.

Bei Iffezheim fahren wir wieder über die Grenze nach Frankreich. Richtung Wissembourg. Unterwegs gibt es entlang der Schnellstraße partout keine Parkplätze. Und wir wollten so gerne mal eine Pinkelpause einlegen.

Nach Wissembourg fahren wir durch Weiler, das liegt noch in Frankreich. Der nächste Ort ist St. Germanshof/Bobenthal und das liegt schon in Deutschland. Die Grenze verläuft sozusagen nahtlos.

Wir übernachten im Germanshof und sind total entzückt von der Umgebung. Hier werden wir sicher noch einmal hinkommen.

26. August: Mutzig - Altensteig/Berneck

26. August



Abfahrt: 10:30 Uhr
Ankunft: 18:00 Uhr
237 km

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Am Morgen nieselt es immer noch, der Himmel ist grau. Wir bummeln beim Frühstück. Ich lese wieder genüsslich die französische Zeitung und freue mich, dass ich alles verstehen kann.

Gegen halb 11 brechen wir bei immer noch leichtem Nieselregen auf. Wir riskieren es und zippen die Regenpelle nicht in die Sommer-Textilkombi. Nach ca. 5 Minuten hört der Regen plötzlich auf, der Himmel wird klar, die Sonne erscheint. Ist das zu fassen? Ab Obernai ist es trocken, das Wetter wird immer besser.

Bei Rhinau/Kappel setzen wir mit der Fähre über und begeben uns auf eine 1a-Schwarzwaldtour. Super Sträßchen und Kurven, Kurven, Kurven ...

Die Mittagspause verbringen wir im Gasthof "Zur Sonne" in YACH. Das ist ein Dead-End-Ortsteil von Elzach. Hier muss ich immer hinfahren, wenn ich in der Nähe bin. Die Erinnerungen holen mich ein.

Meine erste Motorradtour führte mich Anfang der 80er Jahre als Sozia auf einer "Güllepumpe" -> Honda CX 500 u.a. nach Yach.

Wir verlassen Yach und fahren bis Hausach, wo uns wegen Steinschlags eine sagenhafte offizielle Umleitung erwartet. Diese führt uns über Vordertal - Hintertal - Brandenkopf (934m) nach Oberharmersbach.

Es ist eine steile, enge Straße durch den Wald, ca. 12 km lang, 4 km davon sind Schotterpiste inklusive Aufwärtskehre. Ich schwitze Blut und Wasser aus Angst, dass ich mit dem Eisenhaufen ausrutsche oder sonstwie abschmiere.

Es ist alles gut gegangen! Und hinterher war ich ganz schön stolz, dass ich die Nerven behalten habe :-)

Kurzer Stopp in Oppenau -> Roßbühl. Hier beobachten wir die Gleitschirmflieger. Ist ja doch eine Menge Vorbereitung, bis die abheben können. Und von wegen "leicht wie ein Vogel". Allein der Rucksack mit dem Notfallschirm sieht schon monströs aus. Und die vermeintlich eleganten Flieger haben damit einen Buckel wie der gute alte Lazarus.

Dort oben auf der Anhöhe treffen wir eine geführte Harleytour mit "klassischen Gestalten" aus dem Pott. Es war schon sehr erheiternd, die Buben bei ihren Benzingesprächen zu belauschen. Ich hatte den Verdacht, es handelt sich um ein Fahrsicherheitstraining "Kurven mit der Harley" oder so ...

Wir fahren weiter über Kniebis, Freudenstadt und erreichen Altenstadt -> Berneck. Hier übernachten wir im Hotel Traube. Es ist ein etwas antiquiert anmutender maroder Prunkbau aus den 70er Jahren, der seine besten Tage längst gesehen hat. Im Erdgeschoss und im Aufzug riecht es überall süßlich-muffig nach Schimmel und dergleichen.

Im Dachboden gibt es eine riesige Modelleisenbahn (H2), die dem Sohn der Hotelbesitzer gehört. Er ist zufällig gerade anwesend und wir dürfen zusehen, wie er seinen Lokfuhrpark bewegt. Faszinierend, wie das alles gesteuert wird inkl. der Lautsprecherdurchsagen, Lokpfeifen usw. Es scheint DIE große Leidenschaft zu sein.

In der Traube gibt es Export vom Fass, und die Leute sind total nett und freundlich. Es scheint absolut tote Hose zu sein. Die Chefin versichert uns, dass der Hauptrummel immer am Wochenende ist.

Hallenbad und Sauna haben wir uns nicht von innen angeschaut. Freude machte uns die Inneneinrichtung unseres Zimmers. Grobstrickgardinen hatte ich früher auch. Das war mal der Hit, Ende der 70er :-)

25. August: Freiburg - Mutzig

25. August


Abfahrt: 10:00 Uhr
Ankunft: 15:45 Uhr
230 km

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Das Gewitter in der Nacht ist am Morgen vorbei. Sonnenschein ist wieder angesagt.

Unsere heutige Strecke: Freiburg - Richtung Colmar - Lac de Lispach - Bresse - Munster - Col de la Schlucht - Col de la Grosse Pierre - Géradmer (Kaffeepause) - Col du Plafond - St. Dié - Raon-l'Etape ...

... ab hier ist das Navi verwirrt und führt uns kreuz und quer in die falsche Richtung. Dies wirkt sich unmittelbar auf Georgs Gemütszustand aus. Ich darf daran teilhaben, denn wir sind über Bluetooth miteinander verbunden ...

Wir befinden uns inzwischen im nicht-touristischen Teil der Vogesen. Hier ist es nun ursprünglich und authentisch: Gottverlassene Nester, baufällige Bruchbuden, kein Mensch auf der Straße. Aber mir gefällt es dennoch gut.

Wir passieren den Col du Donon. Dort sehen wir einen Soldatenfriedhof, können aber nirgends einen Hinweis finden, was es damit auf sich hat. Ist er aus dem 1. oder 2. Weltkrieg? Sind es Franzosen oder auch Deutsche?

Mitten im Wald stehen Ruinen einer "Geschützvorrichtung", aber wiederum kein Hinweis auf die Geschichte.

Wir fahren über Schirmeck und kommen wieder nach Mutzig. Die Dame an der Rezeption erkennt uns gleich wieder.

Abends esse ich endlich das obligatorische Elsässer Sauerkraut mit Wurst und Bauchlappen. Einfach köstlich!!! Georg verzieht das Gesicht. Mit Sauerkraut kann man ihn jagen!

In der Nacht regnet es heftig bis um 07:00 Uhr morgens.

Bisher sind wir ohne Regenkombi ausgekommen. Sollte dieses Glück nun etwa ein Ende haben?

24. August: Werkstatt - Zwangspause

24. August


Abfahrt: 09:30 Uhr
Ankunft: 10:15 Uhr
50 km

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Gestrandet in Freiburg - 1 Tag Zwangspause

Wieder bei Schwär in der Werkstatt. Nun wird die Royal Star bis ins letzte Detail zerlegt, bis der Fehler gefunden wird.

Es ist fast nicht zu erkennen, aber die Kardankegelradwelle am Endantrieb ist abgebrochen! Ja, gibt's denn so was??? Fast wie bei meiner Dragstar vor 2 Jahren. Es ist nur ein kleines Ersatzteil, theoretisch könnte man das schnell reparieren. Praktisch aber gibt es dieses Ersatzteil gar nicht, denn so ein Kardan ist ja schließlich unkaputtbar *haha*

Das bedeutet, die Royal Star braucht einen neuen Kardan. Kostenpunkt: 1.800 EURO. Zum Glück haben wir während des Royal Star Treffens mit Bernd, einer der Hessen, geschwätzt. Der kannte wiederum einen aus dem Osten, der die Einzelteile seines Unfallfahrzeugs verkauft. Der soll einen Kardan übrig haben. Vorsorglich haben wir Bernds Visitenkarte eingesteckt.

Wir telefonieren hin und her und tatsächlich können wir den Kardan für kleines Geld bekommen. Allerdings klappt es nicht, das Teil nach Freiburg zu schaffen. Er schickt ihn in der folgenden Woche nach Hause. Die Schrauber reparieren die Royal Star notdürftig.

Allerdings wird sie nicht mehr am selben Tag fertig. Wir müssen zwangsläufig einen Tag Pause machen. Die Werkstattleute vermitteln uns ein Hotel in der Nähe, wo wir dann auch übernachten. Ich fahre zweimal hin und her, denn irgendwie muss das Gepäck ja transportiert werden. Georg läuft die paar Meter zu Fuß.

Die Dame im Hotel fragt mich, ob ich Mitglied beim ADAC sei. Der würde die Hotelrechnung in solchen Fällen übernehmen. Tatsächlich bin ich beim ACE versichert. Ein Anruf bei der Hotline gibt Gewissheit. Kosten werden anteilig übernommen. (Die schlechte Erfahrung in Südfrankreich war also nicht umsonst.)

Es ist mal wieder brütend heiß. Nach einer späten Mittagspause und einem Bier um 03:00 Uhr setzen wir uns in die Straßenbahn und fahren zur Besichtigung in die Freiburger Innenstadt. Wir kommen aber nur bis zur Eisdiele, wo wir die meiste Zeit verbringen. Es ist einfach zu heiß, um lange herumzulaufen. Am besten ruhig verhalten und Eis löffeln.

In der Nacht gibt es ein tierisches Gewitter und Regen. Bis zum Morgen ist der Spuk aber wieder vorbei.

23. August: Colmar und kurze Col-Tour

23. August


Abfahrt: 12:00 Uhr
Ankunft: 17:30 Uhr
155 km

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Verabschiedung der Schweizer Royalisten bis um 1/2 12. Wir bleiben noch einen Tag, genauso wie René und Margret.

Fahrt nach Colmar und Besichtigung der Altstadt. Natürlich mussten wir wieder Eis essen. Überhaupt kann man sagen, dass dieser Urlaub eine einzige Schlemmertour ist.

Auf dem Heimweg fahren wir eine kurze Tour über Turckheim, Orbey, Munster -> Baldersheim.

Es ist viel Betrieb an diesem Sonntag und es sind einige Schläfer, aber auch Aggressoren unterwegs. Früher hätten letztere mich nervös gemacht. Heute kann ich die Drängler hinter mir einfach ausblenden.

Abends hat das Restaurant vom Cheval Blanc leider geschlossen. Das hatten wir bei unserer Planung nicht bedacht. So beschließen wir, mit René und Margret zum Essen nach Ensisheim zu fahren. Das Restaurant "Domaine du Moulin" gehört den Kindern der Besitzer vom Cheval Blanc.

Wir lassen uns eine Taxinummer geben, denn wir wollen natürlich nicht mit den Möppis fahren. Der Taxifahrer erweist sich als echter Abzocker. Wir bezahlen für die Fahrt von 10 km sagenhafte 45 Euro. Leider hatten wir ihn auch für die Rückfahrt vorbestellt. Das wird uns nicht noch einmal passieren.

22. August: Tour der Schweizer Royal Stars

22. August



Tourstart: 9:00 Uhr
Tourende: 16:30 Uhr
175 km

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Frühstück um 08:00 Uhr - zu früh für meinen Biorhythmus.

Pünktlich um 09:00 Uhr fahren wir los ... und der Nieselregen setzt ein. Zum Glück nur wenige Kilometer, dann gewinnt die Sonne für den Rest des Tages die Oberhand.

Die Tour:

Baldersheim - Ensisheim - Raedersheim - Bergholtz - Osenbach - Gueberschwihr - Turckheim (Kaffeepause) Trois Epis - Orbey - Col de la Schlucht (Mittagspause) - Le Markstein - Grand Ballon - Hartmannswillerkopf (Besichtigung Monument 1. Weltkrieg) - Wattwiller - Berrwiller - Bollwiller - Baldersheim

Am Abend zelebrieren wir nach dem Apéro ein phantastisches 5-Gänge-Menü. Später wird der Royal Star Fahrer des Jahres gewählt, und so ein Zufall, es ist Jean-Jacques :-)) Außerdem gibt es ein Preisrätsel mit Fragen zur Tour, bei dem man sich ganz schön blamieren kann (ich zumindest).

Viel gelacht haben wir. Das Stichwort heißt OHROPAX. Ich erzählte am Vorabend, dass Georg schnarcht und ich mir Ohropax in die Ohren stopfe, um schlafen zu können ... Die Ladies schienen etwas verwundert zu sein.

Was ich nicht wusste: In Frankreich scheint es offenbar ein Utensil der Damenhygiene mit Namen Ohropax zu geben. Das Missverständnis klärte sich an diesem Abend. Dominique, Chantal und ich konnten uns fast gar nicht mehr einkriegen.