Freitag, 18. Mai 2012
Bremsscheiben und Fachchinesisch
Fortsetzung vom 30. April ... Wie schon erwähnt, die eine Bremsscheibe hat so merkwürdig geschlabbert, da war was faul?!
Es stellte sich heraus, dass während der Fahrt die (Achtung Fachchinesisch!) die Wellscheiben der Floater weggeflogen waren! Es handelt sich übrigens um schwimmend gelagerte Bremsscheiben.
Nach einigem Hin und Her und zahlreichen Telefonaten mit Lukas (die mit den Bremsscheiben und -belägen) gab die freundliche Dame am Telefon zu, dass es sich offenbar um einen Materialfehler handelt. Das Problem sei schon öfter aufgetaucht. Vermutlich war eine Charge mit den Scheiben schlecht oder "made in somewhere".
Lange Rede kurzer Sinn: Sie werden nun kostenfrei ausgetauscht! Das ist zwar sehr löblich - genauer gesagt, das mindeste, was zu erwarten ist - aber nun geht die Rennerei erst los.
Termin mit der Werkstatt ausmachen - hinfahren (möglichst ohne Regen) und die Heimfahrt (Netti mit dem Audodo) sichern - Scheiben ausbauen und einschicken - warten und warten und warten, bis die Ersatzscheiben eintreffen - Benni muss einbauen - hinfahren (Netti mit dem Audodo und zurück möglichst ohne Regen) und wieder heim.
Am Dienstagnachmittag wollten wir sie zu Benni Erlewein in die Werkstatt bringen. Der Wetterbericht kündigte durchwachsenes Wetter mit Regenschauern an. Wir saßen vorm Computer vorm Wetterradar wie die Katze vorm Mauseloch. Endlich eine Lücke in der Wolkendecke zu erkennen. Ein Blick nach draußen - da sah es noch immer grau in grau aus. Optimistisch wie wir sind, haben wir uns auf den Weg gemacht. Glück gehabt. Trocken angekommen.
Jetzt muss nur noch das Timing hinhauen. Denn alles muss erledigt sein, bevor wir am 7.- Juni auf große Fahrt mit den Kolping-Bikern gehen.
Hat man keine (Zeit)Probleme, dann macht man sich welche, grummel-grummel.
In der Zwischenzeit ist entweder nix mit Moped fahren oder der lange Lulatsch muss mit der kleinen Rennsemmel Vorlieb nehmen.
Es stellte sich heraus, dass während der Fahrt die (Achtung Fachchinesisch!) die Wellscheiben der Floater weggeflogen waren! Es handelt sich übrigens um schwimmend gelagerte Bremsscheiben.
Nach einigem Hin und Her und zahlreichen Telefonaten mit Lukas (die mit den Bremsscheiben und -belägen) gab die freundliche Dame am Telefon zu, dass es sich offenbar um einen Materialfehler handelt. Das Problem sei schon öfter aufgetaucht. Vermutlich war eine Charge mit den Scheiben schlecht oder "made in somewhere".
Lange Rede kurzer Sinn: Sie werden nun kostenfrei ausgetauscht! Das ist zwar sehr löblich - genauer gesagt, das mindeste, was zu erwarten ist - aber nun geht die Rennerei erst los.
Termin mit der Werkstatt ausmachen - hinfahren (möglichst ohne Regen) und die Heimfahrt (Netti mit dem Audodo) sichern - Scheiben ausbauen und einschicken - warten und warten und warten, bis die Ersatzscheiben eintreffen - Benni muss einbauen - hinfahren (Netti mit dem Audodo und zurück möglichst ohne Regen) und wieder heim.
Am Dienstagnachmittag wollten wir sie zu Benni Erlewein in die Werkstatt bringen. Der Wetterbericht kündigte durchwachsenes Wetter mit Regenschauern an. Wir saßen vorm Computer vorm Wetterradar wie die Katze vorm Mauseloch. Endlich eine Lücke in der Wolkendecke zu erkennen. Ein Blick nach draußen - da sah es noch immer grau in grau aus. Optimistisch wie wir sind, haben wir uns auf den Weg gemacht. Glück gehabt. Trocken angekommen.
Jetzt muss nur noch das Timing hinhauen. Denn alles muss erledigt sein, bevor wir am 7.- Juni auf große Fahrt mit den Kolping-Bikern gehen.
Hat man keine (Zeit)Probleme, dann macht man sich welche, grummel-grummel.
In der Zwischenzeit ist entweder nix mit Moped fahren oder der lange Lulatsch muss mit der kleinen Rennsemmel Vorlieb nehmen.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Hurra - eine neue Lederkombi
Was ein "Uffriss", will Frau mit Kontur und einem Cruiser sich eine neue Lederkombi kaufen. Ich hätte nicht gedacht, dass es sooo schwierig wird.
Doch zunächst das Ergebnis nach wochenlangem Suchen:
Und nun der Versuch einer Kurzgeschichte:
Wieviel Läden habe ich abgeklappert? Polo, Hein Gerippe, Tante Luise, Bogotto ... in Linden, Frankfurt und Gießen war ich. Von Billigklamotte bis Hochpreissegment alles ausprobiert. Nix dabei. Textilkombis gibt es in Hülle und Fülle, auch für Frauen.
Generell scheint Leder out zu sein.Und wenn, dann gibt es Rennkombis im Papageien-Look. Und mal ehrlich. Buckel und Kniepads auf einem Cruiser sehen einfach lächerlich aus.
Sehr enttäuscht war ich von HELD. Bekannt für gute Qualität und nicht ganz billig, hatte ich gehofft, hier fündig zu werden. Ich war bereit, richtig Geld auszugeben. Denn meine alte Kombi hatten schon letztes Jahr kleine grüne Männchen im Kleiderschrank nachts enger genäht. Es war eine Qual, damit Motorrad zu fahren. Ich wollte endlich wieder Spaß haben - und den hätte ich mir auch was kosten lassen.
Um es mal mit Zahlen zu verdeutlichen: Ich suchte kein Zirkuszelt, sondern bin lediglich von Größe 40 nach 42 expandiert. Da sollte doch was zu finden sein, dachte ich so ...
Von Held gab es schicke neue Modelle in schwarz mit Stickerei und sogar ein bisschen Glitzi ... bis Größe 46.
Der erste Frust bei Bogotto: Die Hose in 42 war nicht da, na dann probiere ich halt mal die in 44. Hmmm, ich brachte die Hose noch nicht mal über die Oberschenkel :-(
Der zweite Frust dann bei Polo in Frankfurt. Die bestellten für mich eine andere Hose und die Jacke von Held in 42 und 44. Die 44er Hose ging zu, hing aber im verlängerten Rücken kurz unter Arschgeweih (wenn ich denn eins hätte). Selbst an die Jacke gezippt saß die ganz seltsam.
Ach und die Jacke erst. Es war ausdrücklich eine DAMENjacke. Also, da stelle ich mir vor, dass Platz eingerechnet wird für die "Airbags"und für die "erotische Expansionsfläche" darunter. Bei Größe 42 passte die Jacke zwar "obberum", dafür aber nicht "unnerum". Und - Ihr könnt es Euch denken - bei Größe 44 war es genau umgekehrt.
Die mitleidigen Blicke und z. T. überflüssigen Kommentare der Verkäufer hätte ich auch nicht gebraucht. Aber die gab es bei jeder Anprobe geschenkt dazu.
Ich war schon kurz davor, mir eine Kombi maßanfertigen zu lassen, da kam die Rettung. Modell Sienna von Hein Gericke! Schlicht, schwarz, super Leder, rundum Reißverschluss, Jacke mit Futter zum Rauszippen, ordentlicher Rückenprotektor, weiblicher Zuschnitt!
Hurra, hurra!
Doch zunächst das Ergebnis nach wochenlangem Suchen:
| Voilà und danke Hein Gericke |
Wieviel Läden habe ich abgeklappert? Polo, Hein Gerippe, Tante Luise, Bogotto ... in Linden, Frankfurt und Gießen war ich. Von Billigklamotte bis Hochpreissegment alles ausprobiert. Nix dabei. Textilkombis gibt es in Hülle und Fülle, auch für Frauen.
Generell scheint Leder out zu sein.Und wenn, dann gibt es Rennkombis im Papageien-Look. Und mal ehrlich. Buckel und Kniepads auf einem Cruiser sehen einfach lächerlich aus.
Sehr enttäuscht war ich von HELD. Bekannt für gute Qualität und nicht ganz billig, hatte ich gehofft, hier fündig zu werden. Ich war bereit, richtig Geld auszugeben. Denn meine alte Kombi hatten schon letztes Jahr kleine grüne Männchen im Kleiderschrank nachts enger genäht. Es war eine Qual, damit Motorrad zu fahren. Ich wollte endlich wieder Spaß haben - und den hätte ich mir auch was kosten lassen.
Um es mal mit Zahlen zu verdeutlichen: Ich suchte kein Zirkuszelt, sondern bin lediglich von Größe 40 nach 42 expandiert. Da sollte doch was zu finden sein, dachte ich so ...
Von Held gab es schicke neue Modelle in schwarz mit Stickerei und sogar ein bisschen Glitzi ... bis Größe 46.
Der erste Frust bei Bogotto: Die Hose in 42 war nicht da, na dann probiere ich halt mal die in 44. Hmmm, ich brachte die Hose noch nicht mal über die Oberschenkel :-(
Der zweite Frust dann bei Polo in Frankfurt. Die bestellten für mich eine andere Hose und die Jacke von Held in 42 und 44. Die 44er Hose ging zu, hing aber im verlängerten Rücken kurz unter Arschgeweih (wenn ich denn eins hätte). Selbst an die Jacke gezippt saß die ganz seltsam.
Ach und die Jacke erst. Es war ausdrücklich eine DAMENjacke. Also, da stelle ich mir vor, dass Platz eingerechnet wird für die "Airbags"und für die "erotische Expansionsfläche" darunter. Bei Größe 42 passte die Jacke zwar "obberum", dafür aber nicht "unnerum". Und - Ihr könnt es Euch denken - bei Größe 44 war es genau umgekehrt.
Die mitleidigen Blicke und z. T. überflüssigen Kommentare der Verkäufer hätte ich auch nicht gebraucht. Aber die gab es bei jeder Anprobe geschenkt dazu.
Ich war schon kurz davor, mir eine Kombi maßanfertigen zu lassen, da kam die Rettung. Modell Sienna von Hein Gericke! Schlicht, schwarz, super Leder, rundum Reißverschluss, Jacke mit Futter zum Rauszippen, ordentlicher Rückenprotektor, weiblicher Zuschnitt!
Hurra, hurra!
Dienstag, 1. Mai 2012
1. Mai-Ausfahrt in die Rhön
| Der Mühlenhof in Oberweißenbrunn |
Dieses Mal gab es keine unliebsamen Überraschungen. Es war ein schöner Tag ohne Regen. Die Fahrt verlief ohne Irrweg, und wir landeten direkt in der Schnitzelkneipe.
| Lägga Schnitzel |
Die Überraschung war Jimmy's neues Motorrad. Bye-bye Trude, hello Thunderbird
| Triumph Thunderbird |
Tolles Motorrad! Das täte mir auch gefallen ... Aber eigentlich bin ich auch nach 10 Jahren immer noch verliebt in meine Dragstar. Bisschen mehr "Rums" wäre allerdings fein. Jaja, ich weiß. Das ist Jammern auf hohem Niveau.
Auf dem Rückweg versuchten wir, für 20 Biker einen Platz in einer Eisdiele zu ergattern. Die Idee hatten an diesem sonnigen 1. Mai offenbar noch mehr Leute ... hoffnungslos.
Nur der "harte Kern" erkämpfte sich einen Platz. Die anderen fuhren weiter, um vermutlich an der nächsten Eisdiele dasselbe Spektakel zu erleben. Uns hat es jedenfalls gut geschmeckt und die Tour gut gefallen. Danke Willi!
Montag, 30. April 2012
Spritztour am 30. April
Vor der großen 1. Mai-Ausfahrt wollen wir noch mal eben um den Block düsen. Zunächst fahren wir zu unserer Tanke in Oberkleen, um zu tanken und nach der Luft zu gucken.
Als Georg die Luft am Vorderrad der Royalstar überprüft, fällt ihm auf, dass die eine Bremsscheibe seltsam schlapprig rumhängt. Verwunderlich, denn die Königliche ist gerade frisch zurück aus der Inspektion. Und da war alles in Ordnung. Der Sache muss nachgegangen werden, aber davon später ...
Als Georg die Luft am Vorderrad der Royalstar überprüft, fällt ihm auf, dass die eine Bremsscheibe seltsam schlapprig rumhängt. Verwunderlich, denn die Königliche ist gerade frisch zurück aus der Inspektion. Und da war alles in Ordnung. Der Sache muss nachgegangen werden, aber davon später ...
Sonntag, 15. April 2012
5. Mai 2012 - Deaf Biker Motorrad-Gottesdienst
Samstag, 14. April 2012
20.000 zum Anlassen erwartet
Anlassen in Hessen ...
mit dem neuen Bikerpfarrer Thorsten Heinrich ...
12 Uhr Bergkirche in Niedergründau
mit dem neuen Bikerpfarrer Thorsten Heinrich ...
12 Uhr Bergkirche in Niedergründau
Mittwoch, 4. April 2012
Kolping-Biker Stammtisch April
Jeden 1. Mittwoch im Monat treffen sich die Kolping-Biker zum Stammtisch im Bürgerhaus in Kirdorf. Fast immer sind wir vollzählig, um Benzingespräche zu führen und einen netten Abend miteinander zu verbringen. Die Stimmung ist heiter und ausgelassen.
Zur lieben Tradition geworden ist, dass den Geburtstagskindern ein Ständchen gesungen wird. "Wie schön, dass Du geboren bist ..." wer könnte das besser anstimmen als Rita.
Für alle, die schon immer mal den vollständigen Text nachlesen wollten, hier ist er: "Wie schön, dass Du geboren bist ..."
Mittwoch, 28. März 2012
TÜV bis 03/2014
Heute endlich bin ich mit der Dicken zum TÜV gefahren.
Zum ersten Mal haben wir mit dem TÜV in Butzbach Bekanntschaft gemacht. Eine kleine und feine Station ... Wir sind auch gleich dran gekommen.
Na, was soll ich sagen? Alles paletti - wen wundert's nach der 80.000er Inspektion. Da wurde ja alles auf Vordermann gebracht.
Sonntag, 25. März 2012
Samstag, 24. März 2012
Kein Eis in Runkel
Heute eine kleine Tour ins Hinterland, Georg nimmt Vanessa als Sozia mit. Er hat sich eine nette Strecke ausgedacht und das Navi mit Daten gefüttert. Unser Ziel ist die Eisdiele in Runkel ... Anfangs war die Welt noch in Ordnung, wir fuhren auf wunderbaren kleinen Sträßchen.
Aber irgendwann - ca. 6 km vor Runkel - verließ das Navi und seinen Besitzer die Orientierung. Wir umkreisten das Ziel, ohne uns zu nähern. Und irgendwann später waren wir wieder auf dem Rückweg.

Wie man sehen kann, ist dem Pfadfinder die Orientierungsfahrt aufs Gemüt geschlagen!
Letztlich landeten wir in der Eisdiele in Oberursel. Das Eis war aber auch lecker :-)))
Zu spät waren wir uns einig: Ich hätte besser vorweg fahren sollen. Na gut, dann eben nächstes Mal.
Aber irgendwann - ca. 6 km vor Runkel - verließ das Navi und seinen Besitzer die Orientierung. Wir umkreisten das Ziel, ohne uns zu nähern. Und irgendwann später waren wir wieder auf dem Rückweg.
Wie man sehen kann, ist dem Pfadfinder die Orientierungsfahrt aufs Gemüt geschlagen!
Letztlich landeten wir in der Eisdiele in Oberursel. Das Eis war aber auch lecker :-)))
Zu spät waren wir uns einig: Ich hätte besser vorweg fahren sollen. Na gut, dann eben nächstes Mal.
Freitag, 23. März 2012
Den Zirkel um Ewerschgies erweitert
Nachdem nun auch die Royal Star wieder von der Inspektion zurück ist, können wir endlich gemeinsam losdüsen.
Das Wetter war heute so fantastisch - und so soll es auch das ganze Wochenende bleiben - dass wir uns spontan auf die Eisenhaufen geschwungen haben.
Wie schon letzte Woche bin ich einfach mal drauf losgefahren, ohne konkretes Ziel. Man könnte auch sagen: Der Weg ist das Ziel, denn ich will ja die Strecken und Sträßchen rund um Ebersgöns kennenlernen.
Werde die Route von heute nochmal auf der Karte Revue passieren lassen und aufschreiben.
Es war etwa so: Über Oberkleen, Cleeberg, Waldsolms nach Braunfels. Dann weiter nach Altenkirchen, Möttau. Getankt in Weilmünster - die Spritpreise sind zum Heulen - weiter nach Emmershausen. Leider hat "die Waltraud" freitags nicht auf. In x Station gemacht und eine Pizza gegessen.
Für den Nachhauseweg hab ich das Navi eingeschaltet. Ich war überrascht, über welche Sträßchen es uns führte. Ich wäre komplett anders gefahren, aber die Navi-Strecke war viel schöner und kurzweiliger.
Solange die Sonne scheint, ist es ja echt schön zum Fahren. Aber sobald sie weg ist, wird es ziemlich frisch. Wir waren gegen 19 Uhr zurück, meine Finger waren schon zu Eiszapfen mutiert.
Morgen geht es weiter. Erstmal muss die Dicke zum TÜV. Und dann fahren wir eine kleine Tour. Für Sonntag ist ein Besuch bei Tec Motors in Marburg geplant. YAMAHA live bzw. alle Händler haben an diesem Wochenende "Saisoneröffnung". Mal sehen, ob es was Nettes zum Probefahren gibt.
Samstag, 17. März 2012
Drag Star nimmt Fahrt auf
Am Samstag war es endlich soweit. Nach ca. 6 Monaten Abstinenz sitze ich zum ersten Mal wieder auf dem Motorrad. Mal sehen, wie sich die Dicke nach der großen Inspektion (80.000 km) fahren lässt.
Ich fahre los, es fühlt sich guuu-huuu-huuut an :-)
Allerdings scheint die Dicke etwas mager eingestellt zu sein. Die ersten Meter sind ein bisschen mühsam. An einer Kreuzung muss ich anhalten, sie geht mir aus. Ich glaube, da muss Benni nochmal ran.
Aber sonst - alles prima. Ich erkunde die Strecken meiner neuen Heimat rund um "Ewerschgies". Ein erster Blick auf die Karte ließ es schon vermuten und die Realität bestätigt es: Die schönsten Motorradstrecken sind direkt vor meiner Haustür. Zum Biker Stable ist es nur noch ein Katzensprung.
Da fahre ich als erstes hin. Offiziell wird erst am 31. März wiedereröffnet, aber Klaus ist natürlich da. Er steht in der Garage und poliert seine Harley. Ich bleibe nur kurz, will ich doch lieber eine Runde fahren. Kreuz und quer lasse ich mich treiben.
Sooo schöööön, aber ganz schön frisch. Meine Finger sind bald durchgefroren. Ich verfluche meinen Optimismus und dass ich nicht die dickeren Handschuhe angezogen habe! Der Wind ist eklig, die Sonne irgendwann verschwunden. KALT. Okay, für den Anfang und zum Wiedereingewöhnen reicht es.
Chaka, die Saison ist eröffnet!
Montag, 12. März 2012
Winter ade!

Als im November das Wetter so frühlingshaft war, steckten wir gerade mitten im Umzug: KEINE ZEIT ZUM FAHREN.
Als wir mit dem Umzug und den "Nachwehen" endlich fertig waren, wurde es pickelkalt draußen: NICHT GEFAHREN.
Als die Winterkälte endlich nachließ, kam die Dicke zur 80.000er-Inspektion: WIEDER NICHT GEFAHREN.
Lange war sie weg. Die Rechnung ... das waren echt Schmerzen. Doch jetzt ist das Riesenbaby wieder da ... und ab jetzt geht's endlich wieder los!!!
HURRA - HURRA - HURRA
Samstag, 31. Dezember 2011
Donnerstag, 1. September 2011
Royal Star Treffen Schweiz / Balsthal

Was soll ich viel erzählen. Es war wieder schön - schön - schön mit den Royalisten.
Nachzulesen und zu -gucken hier:
http://www.royalstar.org/home_/index.php?Jahrestreffen:2011_Balstahl
Samstag, 30. Juli 2011
These boots are made for biking
Und ich musste lernen, dass Schuhgröße 40/41 eine undankbare Größe ist. Für Frauenfüße schon recht groß, für Männerfüße noch recht klein. Diese Zwittergröße legt sich kein Shop mal eben so ins Lager.
Ich hatte Glück bei Motorradteile preiswert kaufen
Jens Lindemann in Elmshorn ist ein super netter Kontakt. Auch der Preis war spitze: 269 € ... und gestern bestellt - heute da. Besser geht es nicht.
Ihr habt jahrelang treue Dienste geleistet.
Doch seit der Amazonentour seid Ihr leider nicht mehr ganz dicht.
Ihr könnt nix dafür, aber unsere Wasserwege trennen sich jetzt.
Sonntag, 10. Juli 2011
MOKO-Tour Schwarzwald
Alle Jahre wieder findet die sogenannte Motorradkonferenz Siegen – kurz MoKo – statt. Entstanden vor rund 10 Jahren, trafen sich erstmals in Siegen, die bikenden Chemiker zum Biken und zum Erfahrungsaustausch.
Der Erfahrungsaustausch steht hier keinesfalls im Hintergrund. Fachvorträge sind ein fester Bestandteil dieser mehrtägigen Veranstaltung.
Dass ich als Nichtchemiker überhaupt mitkommen durfte, verdanke ich zwei mir näher bekannten Herren, die quasi eine Empfehlung (die kann Motorrad fahren oder so ähnlich) aussprachen.
Das diesjährige Treffen fand vom 7. bis 10. Juli in Höfen an der Enz statt. Im Hotel „Ochsen“ waren wir bestens untergebracht und versorgt. Das Hotel ist bekannt für seine Schwarzwälder Kirschtorte, an der auch niemand vorbei kam.
Die meisten trafen, so wie wir, schon am Donnerstag in Höfen ein. Unsere Anfahrt gestaltete sich dank „verwirrtem Navi“ anfangs etwas schwierig. Und leider erwischten wir auch noch einen Regenschauer kurz vor Erreichen des Ziels.
Sonst aber hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ es für die paar Tage Sommer sein.
Am Freitagvormittag ging es zu einer kleinen Besichtigungstour in das Wasserkraftwerk Rudolf-Fettweis (EnBW). Noch nie habe ich ein Wasserkraftwerk von innen gesehen. Nach einer ausgiebigen Einführung via Film und Fachvortrag ging es dann ins Eingemachte des Kraftwerks.
Auch ein Besuch im Inneren der Staumauer stand auf dem Programm. Ich war sehr beeindruckt.

Nach dem Mittagessen im Garten „Rote Lache“ ging es dann ins Fahrzeug-Museum nach Marxzell. Eigentlich ist es eher ein Kruschladen.
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Ich war bereits einige Male hier und entdecke immer wieder „Neues“.
Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach mal gesehen haben. Die Internetseite gibt einen gewissen Aufschluss darüber, was einen erwartet.
Wir kratzten eifrig Kurven, bevor wir am späten Nachmittag ins Hotel zurückkehrten.Später am Tag – noch vor dem Abendessen – erzählte uns Matthias Mörbe von der Firma Robert Bosch über die Zukunft des Motorrad-ABS. Diese Thematik wurde nach dem obligatorischen Fassbieranstich beim Grillen weiter diskutiert. Ich gestehe, es war zwar spannend, ich konnte aber wenig technischen Input liefern ;-)Am Samstag ging es in vier Gruppen auf große Ausfahrt (ca. 280km). Über Bad Herrenalb an Baden-Baden vorbei auf die Schwarzwaldhochstraße zum Mummelsee, weiter entlang der steilen Schwarzwald Westhänge über Oppenau (Eldorado für Gleitschirmflieger), Bad-Rippoldsau nach Schenkenzell. Bis dahin hatten wir wieder alles an Kurven mitgenommen, was rumlag.
In unserer Gruppe tummelten sich hauptsächlich Chopperfahrer, aber allesamt (wie wir) keine Blümchenpflücker, so dass wir zügig unterwegs waren.
Nach einer ausführlichen Mittagspause bei „Franz im Waldblick“ ging es weiter über die Höhenzüge und Täler des Nordschwarzwalds zum „Seeheiner“ an der Nagoldtalsperre zu Kaffee und Kuchen und Eis.
Ich hatte es wohl schon erwähnt: Kurven, Kurven und kein Ende. Was ein Spaß bei strahlendem Bikerwetter!
Nach dem „Seeheiner“ fuhren wir dann noch eine Stunde auf wunderschönen Nebenstraßen zurück ins Hotel.Am Abend erwartete uns ein leckeres 4-Gänge-Menü im Hotel „Ochsen“. Traditionsgemäß wurde die Krönung des neuen Präsidenten gefeiert. Udo übergab Krone & Zepter an Frank. MoKo 2012 findet also in Landsberg/Lech statt.
Am Sonntag, nachdem wir ausführlich gefrühstückt hatten, musste natürlich noch das obligatorische Gruppenfoto gemacht werden. Nachdem das erledigt war, löste sich die Versammlung auf und jeder trat die Heimreise an.
Karl, Georg und ich schlugen uns wieder quer durch die Büsche Richtung Hessen und genossen das herrliche Wetter. 1.000 km mehr auf dem Tacho und Hornhaut auf dem Popo. Mein Körper war reichlich müde, steckte mir doch noch der KBT (1.000 km) und das Amazonentreffen (1.400 km) von den beiden vorigen verlängerten Wochenenden in den Knochen.Aber das Vergnügen, das ich in dieser ganzen Zeit hatte, war es einfach wert. Mehr davon!
Dienstag, 5. Juli 2011
Amazonentreffen 2011 Berlin

Donnerstag, 30.06.
Treffen mit Frauke um 10 Uhr bei uns, gemeinsames Frühstück und los geht’s …
Autobahn bis Eisenach, ab dann weiter über Landstraße, erste Etappe bis Sangerhausen/Thüringen. Übernachtung im Rosen-Hotel.
Freitag, 01.07.
Weiterfahrt über Land. Bei Aken die Elbe überquert mit einer Minifähre. Wetter spitzenmäßig. Tour übern Haufen geworfen und noch einen ausgiebigen Schlenk um die Seenplatte gemacht. Wettervorhersage für Samstag ist bäh. Gegen 18 Uhr Ankunft in Sommerfeld. Gegen 21 Uhr treffen die Nordlichter ein. Die Glorreichen 7 sind komplett.
Samstag, 02.07.
Der Wetterbericht lügt nicht! Regen während der ganzen Tour. 200 km über z.T. schlechte Straßen (Buckelpiste, Quader-/Kopfsteinpflaster) durch eine herrliche Landschaft. Wildunfall mit einem Reh passiert, wenige Minuten, bevor wir an der Stelle vorbeikommen. Anhalten, Warnwesten an, Reh zur Seite schaffen, Polizei anrufen, Verkehr vorbei winken, weiterfahren.
Nun ist klar: Meine Goretex-Stiefel sind undicht – nasse Füße *heul*
Alle heil angekommen. Keine Unfälle, keine Umfaller, keine brenzligen Situationen … und dass bei den Wetterbedingungen!
Abends dann Schlemmer-Büffet, das keines war. Stimmung trotzdem gut. Verleihung der Pokale, die meine Kolping-Jungs vor 5 Jahren für das 1. Event in ihren Freischichten gedengelt haben. Longrider an Frauke, Benjamin an Anke und Pechvogel an Yvonne.
Sonntag, 03.07.
Aufbruch nach dem Frühstück. Ich will die Strecke in einem Stück zurückfahren. Die ersten 100 km Wetter gut. Ab dann nur noch Regen, Regen, Regen und Wind. Nasse Füße, siehe oben, ätzend. In xxx anhalten, Frauke muss die Gummipelle anhosen. Aus Regen wird Starkregen und aus Wind Sturmböen. Mein lieber Scholli, mein 300 kg Dickschiff wird ganz schön rumgeworfen. Erfreulich: Autofahrer allesamt sehr vernünftig und umsichtig.
Mittags- und Aufwärmpause in xxx. Weiterfahrt geradewegs in einen Stau. Wir fahren ab. Ich studiere die Karte, programmiere das Navi neu und weiter geht’s über Landstraße bis Jena. Hier kommt irgendwann nach dem Ort xxx die längste Buckelpiste der Welt. Gefühlte 100 unebene Kilometer Quader-/Kopfsteinpflaster mit Schmodder von den Bäumen bei Regen. Es waren viell. 10 km, aber ich dachte, es hört nie mehr auf. Also, Blick nach vorn, locker in den Schultern bleiben, im 2. Gang einfach fahren und bloß nicht an die Bremse denken! Mit Bravur den Eisenhaufen über den Parcours gezwirbelt.
Ab Jena wieder auf die Autobahn. Frauke und ich haben uns zuvor an der Tankstelle verabschiedet … Sie will nur noch bis Bad Hersfeld fahren und dort bei einer Freundin übernachten.
Ich gebe Gas, liegt noch immer eine ordentlich lange Strecke vor mir. Am Kirchheimer Dreieck erwische ich noch einen Stau nach einem Unfall. Und dann noch einen letzten kurz vor Grünberg.
Gegen 20: 30 Uhr bin ich endlich zu Hause. 560 km in 10 Stunden – angesichts der widrigen Umstände gar nicht sooo schlecht. 1.400 km in 4 Tagen gefahren.
Sonntag, 26. Juni 2011
KBT Helmstedt - Regenbogentour
25 Kirdorfer Kolpingbiker zogen in den Norden!
Was kann es schöneres geben, als am Geburtstag mit netten Menschen, die man total gerne hat, Motorrad zu fahren?! Ich hatte das Vergnügen und muss sagen, dass war der Hammäääää!
Die Tourplanung und -führung übernahmen in bewährter Weise wieder Hans-Georg auf seiner BMW R100R Classic und TomTom auf seinem Neuerwerb Sachs Roadster 650.
Mehr Input demnächst ... (Tourdaten HG nochmal abfragen)
Donnerstag
Fahrt bis Bad Lauterberg mit Zwischenstopp in ... bei Dieter Goldbach
Dieter hatte für uns auf seinem Firmengelände (GAC Goldbach Automobil Consulting) ein 1a-Mittagessen vorbereitet. Es gibt Thüringer Rostbratwürstchen und Brätler. So nennt man in Thüringen die Steaks. Wir werden aufs Beste versorgt. Eigentlich ist es so schön, dass wir gar keine Lust haben, weiterzufahren.
... und in Quedlinburg.
Quedlinburg ist eine sehr schöne Stadt, bei Sonnenschein sicher eine Besichtigung wert. Aber leider regnete es :-( Das Foto entstand allerdings in einem "lichten Moment".
Ankunft in Bad Lauterberg. Wir Weicheier übernachten im Kneipp-Hotel-Lauterberg. Schnell stellen wir fest, dass wir durch unsere Anwesenheit den Altersschnitt der Gäste drastisch senken.
Der Rest der Truppe übernachtet auf dem Campingplatz in 4-er Holzhütten und allem, was den Charme eines Campingplatzes so ausmacht.
Zum Ausklang des Abends wird eine Gerstenkaltschale bereit gestellt.
Freitag
Fahrt bis Helmstedt
Seltener Zufall ... Der Thomas von der Insel Reichenau fährt das gleiche Motorrad wie ich.
Samstag
Ausfahrt
Besuch Grenzdenkmalstätte -> Ortschaft Hötensleben und
Besuch Gedenkstätte deutsche Teilung -> ehemaliger Grenzübergang Marienborn
Da wurden bizarre Erinnerungen wach ... Wir sind früher immer Herleshausen/Wartha rüber, um unsere Ostverwandten zu besuchen.
Abends Party ... let's rock, let it roll .... schee war's ...
Sonntag
Heimreise
Über Land bis Bad Hersfeld. Obligatorischer Stopp am Torfhaus.
Als eine Nothaltebucht kommt, nehme ich die Gelegenheit wahr und fahre rechts raus. Es ist mir egal, ob die Leute glotzen: Stiefel aus, Hose runter, Innenfutter raus und Hose wieder an ...
Wir entdecken 100 Meter weiter vorne eine Baustellenausfahrt. Einer von uns mit geländetauglichem Moped fährt raus und schaut, ob das unser Ausweg in die nächste Ortschaft ist. Er ist es! Wir fahren durch den Wald und unbefestigte Straßen, wir verzetteln uns und müssen wenden ... Für unsere Dickschiffe mit den breiten Reifen und dem langen Radstand ist das nicht die ideale Piste. Aber Augen zu und durch, einfach weiterfahren ...
Irgendwann kommt endlich wieder Asphalt. Wir sind jetzt im Ort xyz angekommen. Noch 120 km Landstraße bis nach Hause, also rund 2 Stunden. Das nehmen wir in Kauf. Bloß nicht wieder auf die Autobahn.
Zu Hause angekommen, gibt es wie immer 1 Bier und 1 Schnaps zum Ende einer gut gelaufenen Tour ohne Pannen.
Sonntag, 12. Juni 2011
Nordhessen-Tour
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